Capsule-Wardrobe-Planer
Plane eine kleine Garderobe, in der alles zueinander passt. Wähle deinen Alltag, eine Capsule-Größe und zwei Basisfarben plus einen Akzent, und du bekommst eine klare Checkliste, Oberteile, Hosen, Layer, Schuhe, und die Anzahl der Looks, die daraus entstehen. Kostenlos, ohne Anmeldung.
„Voller Kleiderschrank und trotzdem nichts anzuziehen.“

Gut zu wissen
Alles Wichtige zur Methode, zum Selbst-Check und zu den häufigsten Fragen.
Was eine Capsule Wardrobe ist, und was der Planer macht+
Eine Capsule Wardrobe ist eine kleine, bewusst zusammengestellte Kleidungsauswahl mit einer gemeinsamen Farbgeschichte, sodass fast jedes Oberteil zu fast jeder Hose passt. Statt einen Schrank voller Teile zu besitzen, die nur zu einem einzigen Outfit passen, besitzt du weniger Teile, die dafür doppelte oder dreifache Arbeit leisten. Das Ergebnis wirkt größer, als es ist, weil sich die Kombinationen vervielfachen, obwohl die Teilezahl klein bleibt.
Der Capsule Wardrobe Planer nimmt die Teile, die du besitzt oder kaufen willst, sortiert nach Kategorien wie Oberteile, Hosen, Kleider und Layer, und rechnet aus, wie viele echte Outfits sich daraus bilden lassen. Er markiert auch die Teile, die nur zu ein oder zwei anderen passen, also die, die still Platz beanspruchen, ohne ihren Beitrag zu leisten. Man kann das als Geschwister der Kosten-pro-Tragen-Rechnung sehen, die eine schaut, was ein Teil dich kostet, die andere, wie viel es tatsächlich mitspielt.
Wie viele Teile, und wie du sie aufteilst+
Es gibt keine einzig richtige Capsule-Größe. Entscheidend ist die Aufteilung zwischen den Kategorien, nicht die Gesamtzahl. Eine kleine Capsule mit 12 Teilen und eine üppigere mit 30 Teilen folgen derselben Logik, nur hochskaliert. Oberteile machen meist den größten Anteil aus, weil du sie am häufigsten wechselst, gefolgt von Hosen und Röcken, dann einer kleineren Anzahl an Kleidern, Layern, Schuhen und Taschen.
| Kategorie | 12 Teile | 20 Teile | 30 Teile |
|---|---|---|---|
| Oberteile | 4 | 6 | 9 |
| Hosen & Röcke | 3 | 5 | 7 |
| Kleider | 1 | 2 | 3 |
| Layer (Jacken, Strickjacken) | 2 | 3 | 5 |
| Schuhe | 1 | 2 | 3 |
| Taschen | 1 | 2 | 3 |
Nimm die Aufteilung als Ausgangsverhältnis, nicht als starres Regelwerk. Lebst du irgendwo warm, schrumpfen die Layer und die Oberteile wachsen. Trägst du täglich Kleider, wächst diese Zeile und die Hosen schrumpfen. Der Planer rechnet das in beide Richtungen mit, das Verhältnis gibt dir nur einen vernünftigen Startpunkt.
Die Farb-Formel hinter der Rechnung+
Die Vervielfachung funktioniert nur, wenn die Teile Farben teilen. Die einfachste Version sind zwei Neutrale plus eine Akzentfarbe, zum Beispiel Marine und Creme als Neutrale, mit einem Rost- oder Olivton als Akzent, der in ein paar Teilen auftaucht. Jedes neutrale Oberteil passt standardmäßig zu jeder neutralen Hose, und die Akzentteile setzt du dort ein, wo du etwas Kontrast willst. Das ist dieselbe Überlegung wie bei einer persönlichen Farbpalette oder der Bestimmung von Farbtyp und Saison, du wählst Farben, die zu dir und zueinander passen, und kaufst dann innerhalb dieser Geschichte, statt im Laden alles zu nehmen, was für sich allein gut aussieht.
Die Anzahl der Outfits folgt einer einfachen Regel, Oberteile mal Hosen, plus Kleider. Sechs Oberteile und fünf Hosen ergeben schon 30 Outfits, bevor auch nur ein Kleid oder Layer dazukommt. Drei Kleider dazu, und du bist bei 33, ein paar Layer, die über die Hälfte der Oberteile passen, und die echte Zahl klettert noch weiter. Neunzehn so aufgebaute Teile schlagen locker vierzig Teile, die in zehn unzusammenhängenden Farben gekauft wurden.
Häufige Fehler beim Capsule-Aufbau+
- Zu viele Akzentfarben. Ein oder zwei Akzente halten die Rechnung am Laufen. Fünf Akzentfarben bedeuten fünf kleine, getrennte Outfit-Familien statt einer flexiblen Garderobe.
- Teile kaufen, die nur zu einem Outfit passen. Ein auffälliges Print oder ein ungewöhnlicher Schnitt kann schön sein, aber wenn es nur zu einem Oberteil oder einem Paar Schuhe passt, ist es kein echter Teil der Capsule, sondern ein Gast.
- Trendteile statt einer Basis jagen. Eine Capsule braucht zuerst einen stabilen Kern aus Basics. Trendteile sind als Akzentschicht obendrauf in Ordnung, nicht als Fundament darunter.
- Die Neutralen vergessen. Es ist verlockend, das aufregende Teil zu kaufen und die schlichte Hose oder das einfache weiße Top zu überspringen, aber die Neutralen sind es, die alles andere kombinierbar machen. Ohne sie haben die Akzentteile nichts, wozu sie passen.
So nutzt du dein Ergebnis, Schritt für Schritt+
Fang mit den Neutralen an. Fülle die größten Kategorien, Oberteile und Hosen, zuerst mit deinen zwei neutralen Farben, bevor du irgendetwas in der Akzentfarbe kaufst. Das gibt dem Planer eine solide Basis zum Rechnen, und jeder frühe Kauf passt schon zu allem anderen, was du besitzt.
Füge als Nächstes die Akzentfarbe in kleinen Dosen hinzu, ein Oberteil, eine Tasche, vielleicht ein Kleid. Wähl dann einen Metallton für Schmuck und Beschläge und bleib dabei, damit Gürtel, Taschenriemen und Schmuck sich nie widersprechen. Sobald Basis und Akzent stehen, schau dir an, was der Planer als fehlend markiert, meist ein bestimmter Layer oder ein zweites Paar Schuhe, und kauf gezielt diese Lücke, statt zu stöbern und zu hoffen, dass etwas Brauchbares auftaucht. Eine Capsule, die in dieser Reihenfolge aufgebaut wird, braucht später selten eine Überarbeitung, du füllst nur ein System auf, das schon funktioniert.
FAQ
Was ist eine Capsule Wardrobe?
Eine kleine Auswahl an Kleidung in Farben, die alle zusammenpassen, sodass wenige Teile viele Looks ergeben. Der Planer baut dir die Checkliste.
Wie viele Teile hat eine Capsule Wardrobe?
Es gibt keine feste Zahl. Viele starten mit etwa 12 bis 30 Teilen pro Saison. Wähle die Größe, die zu deinem Alltag passt, der Planer teilt sie in Oberteile, Hosen, Layer und Schuhe auf.
Ist der Capsule-Wardrobe-Planer kostenlos?
Ja, komplett kostenlos und ohne Anmeldung. Dein Ergebnis bleibt in deinem Browser.